30.04.2005

Café Kling-Klang, Münster

Matthes Kersting - Christian Zimmer - Dieter Schlierkamp - Sabine Kersting - Martin Hagedorn

Was für ein Konzert!

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Eigentlich war es ja ein Grund, sich zu freuen. Der letzte gig lag schon eine ganze Weile zurück. Das war das "25-Jahre"-Festival, und die Band hatte sich für die Zukunft vorgenommen, es ganz piano angehen zu lassen. Schon im September 2004, bei den Aufräumarbeiten des Festivals, hatte Martin angekündigt, am 30.04. wolle man uns für einen gig im Kling-Klang. Alle waren einverstanden. Noch viel Zeit bis dahin, viel Raum für probefreie Wochen.

Christian-3 Band-2 Martin-2

Christian-2 Dieter-2

Kein Mensch hat im September daran gedacht, dass der 30.04. in Nordkirchen Staatsfeiertag ist - Schloss- und Dorflauf.   

Nicht, dass noch ein Bandmitglied imstande wäre, da mitzulaufen. Aber der Nachwuchs ist mittlerweile so groß, dass er geschlossen da mitrennt. Und da ist Dabeisein Pflicht!

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Folks-4 Folks-21

Aber wer "A" sagt, muss auch "B" sagen. Also auf nach Münster. Hmm... - bekanntermaßen schweres Pflaster da. Aber es ist nun mal so. Also alle hin, aufbauen, denn es gilt, Licht und Technik muss selbst mitgebracht werden. Ein Grund mehr, grummelig zu sein. Ein weiterer Grund ist: Es ist Samstag, und die Bühne wird gebraucht für die Premiere-Bundesliga-Übertragung. Also vor 17:45 Uhr ist an Aufbauen nicht zu denken. Angesichts des Starttermins 21:00 Uhr bleibt da für's Verkabeln nicht viel Zeit, also ranhalten!

Band-4 Band-5

Sabine-4 Martin-1

Matthes-3 Christian-1

Kurz vor neun ist nix los im Cafè Kling-Klang. Der dritte Grund, grummelig zu sein, und es stellt sich die Frage nach dem Sinn der ganzen Angelegenheit. Barkeeper Kasi ist voll der guten Dinge, denn er weiß, dass der Kneipenvorplatz aufgrund des Kaiserwetters gut gefüllt ist. Also geht's pünktlich los, und dann das...

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Nach knapp zwei Minuten Spielzeit ist das Kling-Klang bis vorn gefüllt, und alle haben die Gute-Wetter-Laune mitgebracht. Es geht sofort los, beim zweiten Titel wird schon vorsichtig getanzt. Der gig ist aufgeteilt in (eigentlich) drei Rutschen, und schon zum Ende der ersten ist richtig gute Stimmung in der richtig schönen Kneipe.

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So macht das Spaß, die zweite Rutsche beginnt, die Titel dort sind etwas ruhiger, aber die Kneipe wird noch voller. In diesem Teil hat "La douleur dépasse", Plattrock's erster Tango, Welturaufführung. Und spätestens hier brechen die Dämme. Eine ganze Kneipe tanzt Tango, aber á la bonheur, und als der indianische Schneeschaufelsong "Ho Bada Hea Hoa" mitsamt Trommeleinlage beim Ende die zweite Folge beschließt, kennt die Begeisterung keine Grenzen mehr.

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Der dritte Teil hält mit einigen Highlights die gutgelaunten Menschen auf den Beinen, und das Ende dieses Teils sollte eigentlich das Ende des Konzerts bedeuten, und somit wurden ruhige Ohrwürmer gespielt. Die Gäste waren aber nicht damit einverstanden, dass damit das Ende der Show eingeläutet werden sollte, und somit wurde ein vierter Teil angehängt, in dem so ziemlich sämtliche Highlights noch einmal gespielt wurden. Damit dauerte das Konzert 4 Stunden, der längste Plattrock-Marathon seit über 25 Jahren. Unglaublich, so viele bestgelaunte Leute, ein tolles Erlebnis.

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Dieter-1 Christian-4

Band-1 Matthes-1

Wir kommen gerne wieder!!!

Martin-5 Matthes-5 Sabine-1

Sabine-3 Dieter-4

Martin-3 Matthes-4 Sabine-2 

Dieter-3

Martin-6 Matthes-6 Martin-7        

Heißer Dank an Petra Arndt für die vielen, vielen genialen Fotos!!!